Welche Vakuumbeutel sind für Fleisch geeignet?
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In der Fleischverarbeitung ist die Wahl des richtigen Vakuumbeutels kein Detail, sondern ein Qualitätsfaktor. Falsche Materialstärken oder ungeeignete Folien führen zu Undichtigkeiten, verkürzter Haltbarkeit und im schlimmsten Fall zu Warenverlust.
Doch welche Vakuumbeutel sind tatsächlich für Fleisch geeignet?
Material: Warum PA/PE der Standard im B2B ist
Für Frischfleisch, Fleischzuschnitte und Wurstwaren haben sich PA/PE Vakuumbeutel im gewerblichen Bereich durchgesetzt. Die Kombination aus Polyamid (PA) und Polyethylen (PE) vereint zwei entscheidende Eigenschaften:
- Hohe Durchstoßfestigkeit (wichtig bei Knochen oder scharfkantigen Zuschnitten)
- Sehr gute Siegeleigenschaften
- Geringe Sauerstoffdurchlässigkeit
Gerade Sauerstoff ist bei Fleisch ein kritischer Faktor. Er beeinflusst Farbe, Geschmack und mikrobielles Wachstum. Eine gute Barriere verlängert die Haltbarkeit deutlich.
Welche Materialstärke ist sinnvoll?
Für Metzgereien und Fleischereien gelten 90 my Vakuumbeutel als bewährter Standard. Dünnere Beutel (z. B. 70 my) können bei empfindlichen oder knochigen Produkten schneller beschädigt werden.
90 my bieten:
- Mehr Sicherheit im Produktionsalltag
- Weniger Reklamationen
- Stabilere Schweißnähte
- Geringere Ausschussquote
Kammergerät oder Außenvakuumierer?
Im gewerblichen Umfeld kommen fast ausschließlich Kammer-Vakuumiergeräte zum Einsatz. Dafür werden glatte Vakuumbeutel benötigt – keine strukturierten Beutel für Haushaltsgeräte.
Fazit
Für Fleisch eignen sich lebensmittelechte Vakuumbeutel aus PA/PE mit mindestens 90 my, die eine hohe Barriere und gute Siegelwerte aufweisen. Sie sichern Qualität, verlängern Haltbarkeit und reduzieren wirtschaftliche Verluste.